12.08.2019
Stuttgart ist Deutscher Mannschaftsmeister 2019, Hubbelrath Vizemeister

Final Four 2019

 

Das Ende eines gelungenen Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi ist für Athleten und Zuschauer gleichermaßen spannend. Den Titel sichert sich der Stuttgarter GC Solitude mit einem Sieg über den GC Hubbelrath. Bronze holt erst nach Stechen der GC Hösel.


Alveslohe – Der Stuttgarter GC Solitude war mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen. Am Nachmittag sah es relativ früh in den Einzeln schon sehr gut für die Männer um Trainer Peter Wolfenstetter aus.
Am Ende fiel der Sieg mit 8:4 deutlich aus. Für Roland Becker, den Trainer des geschlagenen Teams war diese Niederlage aber kein Beinbruch, denn Becker anerkannte, dass Stuttgart über die Saison gesehen und auch hier im großen Finalturnier überragende Leistungen abgeliefert hatte: „Wir waren heute definitiv nicht gut genug, um Stuttgart zu schlagen. Stuttgart hat richtig gut gespielt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Und dann reicht es nicht. Stuttgart hat die Südstaffel dominiert, haben die beste Saison gespielt und sind verdient Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich bin froh, die Silbermedaille zu gewinnen, auch wenn es für mich fast ein neues Gefühl ist. Das hatten wir schon lange nicht mehr.“

Unmittelbar nach dem letzten Putt rang der neue Meistertrainer Peter Wolfenstetter, der zum ersten Mal mit einem Team einen Titel gewinnen konnte, nachdem er mit einzelnen Athleten seit vielen Jahren sehr erfolgreich ist, um Worte, war aber im Moment des großen Triumphes sichtlich gerührt: „Für mein Team ist das eine geile Nummer. Diese Saison hätte es nicht besser laufen können. Ich freue mich auch für alle, die im Hintergrund mitmischen, allen voran natürlich Kapitän Ingmar Peitz. Das war hier ein richtig toller Event und es macht richtig Bock, hier zu sein. Max Eichmeier haben wir heute gegen Nico von Dellingshausen gestellt und ihm gesagt, dass er heute berühmt werden kann. Wir wissen alle, dass Nicolai sensationell Golf spielen kann. Gegen so einen Spieler bestehen zu können, war für Max Eichmeier schon wert, anschließend in den Teich zu fliegen. Dieser Meistertitel macht mir richtig  Freude, weil wir versucht haben, es mit System durchzuziehen und es hat uns alles in die Karten gespielt.“

Bronze nach Stechen

Der Kampf um die Bronzemedaille verlief deutlich spannender und musste im Stechen entschieden werden, nachdem sich in den regulären Matches ein 6:6 ergeben hatte.
Schon die Vierer am Vormittag waren alle bis zum 18. Grün gegangen und trotzdem führte der GC Mannheim-Viernheim mit 3:1.
In den Einzeln lieferte Hösel dann aber mächtig ab. Die ersten drei Punkte gingen nach Ratingen wobei Jannik de Bruyn mit seinem 5&3-Sieg gegen Constantin Meier das klarste Ergebnis erzielte.
Am Ende lief es auf das letzte Match hinaus. Wenn Christopher Huvermann hier gegen Marc Hammer die Oberhand behalten würde, wäre ein Stechen perfekt.
Und tatsächlich: Der Spieler aus dem Ruhrgebiet kämpfte verbissen, um seine Führung ins Ziel zu bringen. Huvermann musste einmal sogar Schuh und Socken ausziehen, weil sein Ball so dicht am Wasser zu liegen kam, dass er ansonsten keinen Stand gefunden hätte.
Mit 2auf holte der Routinier den nötigen Punkt.
Im Stechen behielt der letztjährige Bronzemedaillengewinner die Oberhand über den Titelverteidiger, der nach der Meisterschaft 2018 mit leeren Händen nach Hause reisen wird.

Christian Niesing, der Coach des GC Hösel war mit dem zweiten Edelmetall in Folge mehr als zufrieden: „Das war ein tolles Match und den ganzen Tag super spannend. Auch das Stechen war megaspannend. Es war alles drin, was den Sport ausmacht. Spannung und Vollgas-Emotionen. Es war toll, mit unseren Fans zu feiern. Die Veranstaltung ist vom DGV super gut organisiert. Die Organisation schafft es, dass die Spieler ausgelassen feiern können. Zweimal Bronze hintereinander – das hat schon was!“

Vierer am Vormittag

Im Finale um den Titel Deutscher Mannschaftsmeister war nach den Vierern bei den Herren noch gar nichts entschieden, auch wenn der Stuttgarter GC Solitude mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen war.
Nicolai von Dellingshausen ist nach seinem hervorragenden Ergebnis auf der Challenge Tour direkt aus Dänemark nach Alveslohe gekommen, um seinem Team vom GC Hubbelrath zu helfen. In Silkeborg hatte der Rheinländer mit Platz fünf ein Ausrufezeichen gesetzt. Seinen Vierer an der Seite von David Li musste der Profi aber gegen das ganz starke Zwillingspaar Max und Alexander Herrmann verloren geben. Die Stuttgarter setzten sich mit 2&1 durch. Zwischenzeitlich sah es sogar noch klarer aus, denn nach einem Zwischenspurt zum Beginn der Backnine führten die Bayern im Schwabendress schon dormi 4auf.
Den ersten Punkt für Solitude holten Yannick Schütz und der Engländer Max O´Hagen. In einem echten Spitzenmatch gegen Max Herter und Julian Baumeister lagen die Stuttgarter nie in Rückstand, konnten sich aber auch nie absetzen. Es stand ständig Spitz auf Knopf. Letztlich reichte es aber doch für einen 1auf-Sieg.
Christian Hellwig und Niklas Jacobi gingen für Hubbelrath vom Start weg in Führung, konnten aber nicht nachlegen. Auch dieses Match ging nervenaufreibend hin und her, so dass sich nie eine Tendenz ablesen ließ, wer den Punkt am Ende für sich verbuchen können würde. Als Max Holzwarth und Nick Mattner auf dem 17. Grün zum wiederholten Mal mit 1auf in Führung gingen, war die letzte Wende geschafft. Hubbelrath konnte nicht wieder ausgleichen und so holte sich Solitude mit 1auf den Punkt.
Das einzige Match, in dem es nie einen Führungswechsel gab, ging an den mehrfachen Sieger der KRAMSKI DGL. Cedric Otten spielte an der Seite von Johannes Lube so stark, dass Jonas Kugel und Benedikt Thalmayr zwar nicht unter die Räder kamen, aber auch nie wirklich Druck aufbauen konnten. Mit 2&1 steht der Sieg für Hubbelrath in den Büchern.

Kleines Finale

Im Kleinen Finale zwischen den GC Mannheim-Viernheim und dem GC Hösel gab es im ersten Vierer ein sehenswertes Duell. Nationalspieler Jannik de Bruyn lieferte sich an der Seite des Deutschen Meisters Ü30 Marcel Zillekens ein heißes Duell mit Hurly Long und Wolfgang Glawe. Auf der Frontnine neigte sich die Waage zu Gunsten des GC Hösel, als es zwischenzeitlich 2auf für die Ratinger stand. An der Kreuzung auf die Backnine drehte sich das Bild und die Mannheimer übernahmen die Führung, konnten aber ebenfalls nicht weiter davonziehen als 2auf. Nervenstark kämpften sich de Bruyn und Zillekens zurück und so wurde das Match am Ende leistungsgerecht geteilt.
Ebenfalls keinen Sieger fand das Match zwischen Tim Tillmanns und Julian Hausweiler für den GC Hösel sowie Youngster Paul Ulmrich und Max Mayridl für  Mannheim. Anfangs hatten die Höseler leichte Vorteile, konnten ihre Führung aber nicht zwingend ausbauen.
Spannend hin und her ging es bei dem Duell, das als zweites auf die Runde gestartet war. Marcus Toennessen und Jonas Baumgartner lieferten Marc Hammer und Nico Lang einen tollen Kampf. Mal führte Hösel, mal Mannheim. Lochgewinne auf den Bahnen 14 und 15 ließen die Mannheimer aus einem Rückstand eine Führung machen, die sie dann auch nicht wieder abgaben und letztlich mit 2auf den Sieg feiern durften.
Noch öfter wechselte die Führung in dem zweiten Match, das Mannheim gewinnen konnte. Friedrich van der Hamm und Ferdinand Müller spielten gegen Nick Spillmann und Philipp Pakosch absolut auf Augenhöhe. Entweder stand es all square oder eine Seite lag maximal mit 1auf in Front. IN diesem bunten Wechselspiel hatten die Spieler von Coach Ted Long im richtigen Moment zum dritten Mal die Führung übernommen – nämlich auf dem 18. Grün zum 1auf-Sieg.

Ergebnisse
Finale      
Vierer      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     3:1
Einzel      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     5:3
Endstand      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     8:4
       
       
Kleines Finale      
Vierer      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     1:3
Einzel      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     5:3
Endstand      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     6:6
Stechen 2:1 für Hösel

11.08.2019
Solitude und Hubbelrath im Finale

Das Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi beginnt mit Halbfinals, die auf Gut Kaden von durchaus lebhaftem Wind und auch sehr heftigen Regenschauern begleitet werden. Den Einzug ins Finale feiern nach überaus spannenden Matches der Stuttgarter GC Solitude und der GC Hubbelrath.

Alveslohe – Es wird neue Deutsche Mannschaftsmeister geben! Sowohl bei den Herren, wie auch bei den Damen mussten die Titelverteidiger Niederlagen einstecken. Die Halbfinals der Herren hielten, was sie an Spannung schon im Voraus versprochen hatten. Der amtierende Deutsche Meister traf auf seinen mehrmaligen Vorgänger. Mannheim-Viernheim legte in den Vierern gut vor, konnte den 3:1-Vorsprung aber nicht ins Ziel retten und unterlag dem Team aus Düsseldorf mit 5,5:6,5.
Roland Becker, der als Trainerfuchs schon mehrfach die Mannschaft des GC Hubbelrath zur Meisterschaft geführt hatte, strahlte nach dem Halbfinalsieg seiner Jungs besonders glücklich: „Es war sehr eng. Es kamen relativ schnell viele gute Ergebnisse, gerade gegen die sehr starken Mannheimer. Das hat uns geholfen, eine positive Energie zu bekommen. Keiner ist nach hinten weggegangen. Wir freuen uns auf das Duell gegen Stuttgart!“
Teilweise waren die Duelle auf überragendem Niveau. Julian Baumeister feuerte gegen Hurly Long im ersten Einzel ein Feuerwerk an Zauberschlägen ab und lag nach seinem mehr als beeindruckenden Eagle-Birdie-Birdie-Birdie-Start schnell 4auf. Anschließend holte der Profi, der die Pro Golf Tour dominiert, Loch für Loch auf, schaffte es aber nicht mehr ganz, das Blatt noch zu drehen, obwohl er selbst nur ein Bogey notierte und auch sechs Birdies unterbringen konnte.
„Das war ein Wahnsinns-Match und hat extrem viel Spaß gemacht. Ich habe mein beste Golf gespielt, musste dann aber echt kämpfen, um den Vorsprung über die Runde zu bringen. Ich freue mich auf das Finale“, jubelte Julian Baumeister nach diesem großen Match, das er mit 2&1 gewinnen konnte.
Ganz glatte Siege fuhren Christian Hellwig und Cedric Otten ein. Hellwig setzte sich mit 6&5 gegen Max Reiß durch, während Otten es mit 7&6 gegen Max Mayridl noch klarer machte. „Meine Abschläge waren heute sehr gut und auch die Eisen habe ich oft an den Pin gehauen. Ich freue mich einfach riesig, im Finale zu sein. Wir haben alle richtig Lust auf morgen“, war Cedric Otten fast schon euphorisch.
Da auch Max Herter mit 3&2 gegen Ferdinand Müller gewann und Niklas Jacobi auf dem 18. Grün mit 1auf über Nico Lang triumphierte, reicht der halbe Punkt, den Johannes Lube gegen Marc Hammer erstritt, um den Finaleinzug klar zu machen.
Ted Long hatte seine beiden Youngster in den beiden letzten Einzel aufgestellt und war auf den Nachwuchs nachher sehr stolz. Paul Ulmrich, der demnächst erst 15 Jahre alt wird, setzte sich mit 3&2 gegen Florian Schmiedel durch. Wolfgang Glawe lieferte sich als 16-Jähriger ein großes Match gegen David Li und hatte gute Aussichten, einen Punkt für Mannheim zu erspielen, als die Nachricht kam, dass Hubbelrath nicht mein einzuholen ist.
„Wir haben heute super gespielt, aber nach meiner Ansicht stehen die beiden besten Mannschaften im Finale. Das Duell gegen Hubbelrath war Klasse und auf höchstem Niveau. Auf unsere beiden jungen Leute bin ich sehr stolz. Wie die beiden sich unter Druck verkauft haben, das ist ein Traum für einen Trainer. Ich kann trotz der Niederlage gut schlafen, denn wir haben alles gegeben“, zollte Ted Long seinem Team viel Respekt für die Leistung.

 

Stuttgart marschiert

Die Südstaffel der 1. Bundesliga haben die Herren des Stuttgarter GC dominiert. Gegen den Tabellenzweiten der Nordstaffel hatten die Schwaben aber mächtig zu kämpfen, ehe der Finaleinzug gefeiert werden konnte.
In den Vierern hatte beide Teams absolut auf Augenhöhe gespielt. Dennoch lag am Nachmittag früh viel Druck beim GC Hösel, denn Yannick Schütz setzte sich mit 4&3 gegen Marcus Toennessen durch. „Ich bin früh tief gegangen und konnte gleich ein Zeichen setzen. Danach habe ich wenige Fehler gemacht und ähnlich gespielt wie schon heute Vormittag im Vierer. Ich habe viele Bahnen und die Grüns gut getroffen. Dazu kam noch, dass der Putter heiß wurde. Es war ein richtig gutes Match“, war der Schwabe mit seinem Tag rundum happy.
Max O´Hagen, mit dem Schütz schon im Vierer prächtig performt hatte, legte ebenfalls im Einzel stark nach. Gegen Tim Bertenbreiter ließ der Engländer, der seit September 2018 für den Stuttgarter GC antritt, nichts anbrennen und gewann glatt mit 6&5.
Nick Mattner gewann sein Duell gegen den Deutschen Meister Ü30. Marcel Zillekens kämpfte zwar groß, zog mit 4&2 aber doch den Kürzeren.
Noch enger war es in dem Match zwischen Nationalspieler Alexander Herrmann gegen Christopher Huvermann. Der Bayer im Schwaben-Dress gewann auf dem 18. Grün mit 1auf, so dass Stuttgart nur noch ein halber Punkt fehlte, um den Finaleinzug zu feiern.
Diesen halben Punkt sicherte Max Herrmann für Solitude. Der Zwillingsbruder von Alexander lieferte sich ein absolut sehenswertes Duell mit Jonas Baumgartner. Der 16-jährige Jugend-Nationalspieler feuerte mit dem Bayern wechselseitig Klasseschläge ab und so war es fast logisch, dass dieses Match geteilt wurde.
Für Hösel reichten die Siege von Jannik de Bruyn und Nick Spillmann in den späten Matches somit nicht mehr, der Übermacht aus dem Süden erfolgreich zu trotzen.
Christian Niesing war trotz der Niederlage nicht übermäßig enttäuscht: „Am Anfang lagen wir schnell hinten. Ich bin dann durch die Reihen gegangen und habe jedem Spieler einzeln in die Augen geschaut und gesagt, wo wir die Punkte machen und dass ich fest an unser Team glaube. Es hat dann erst ganz spät nicht mehr alles gepasst. Gegen Stuttgart kann man verlieren, das ist ganz klar. Verlieren ist nie schön, aber ich bin nicht unzufrieden und wir sind jetzt geil auf Bronze!“
Der Trainer des Stuttgarter GC Solitude sah nach diesem engen Duell glücklich, aber auch geschafft aus. „Es war unglaublich eng. Die Truppe von Christian Niesing hat ein tolles Match geliefert. Wir waren am Anfang vorweg, aber dann ist es trotzdem sehr eng geworden. Wir hatten sicher auch das glücklichere Ende, aber meine Jungs haben wirklich sehr gut performt. Das war ein Kampf bis zum Ende. Alle haben voll mitgezogen und deshalb hat sich das Blatt für uns gedreht. Wir stehen jetzt zum ersten Mal im Finale und wissen, dass Roland Becker mit seiner Truppe bärenstark ist. Wir werden versuchen, Hubbelrath morgen ein bisschen zu ärgern und schauen, was dabei am Ende herauskommt“, sprühte der Schwaben-Coach vor Vorfreude auf den Finaltag.

 

Vierer am Vormittag

Nach den Vierern war in den Halbfinal-Begegnungen der Herren noch nichts entschieden. Im Duell zwischen Stuttgart und Hösel stand es 2:2, während Titelverteidiger Mannheim-Viernheim sich gegen den mehrfachen Meister aus Düsseldorf-Hubbelrath mit einer 3:1-Führung für die Einzel am Nachmittag positioniert.
Peter Wolfenstetter, der Coach des Stuttgarter GC war nach dem Vormittag zufrieden: „Ich bin mit dem 2:2 happy! Wir haben aus den Vierern keinen Rückstand!“
Zwei Vierer gingen klar an die Schwaben. Zunächst fegten Yannick Schütz und Max O´Hagen mit 6&5 über Marcus Tonnessen und Julian Hausweiler hinweg.
Die Herrmann-Zwillinge Max und Alexander wurden ihrer Favoritenrollen gegen Jonas Baumgartner und Christopher Huvermann mit 4&3 mehr als gerecht. Nationalspieler Alexander Herrmann: „Wir haben vor allem auf den Par-5-Bahnen sehr gut gespielt und die Grüns immer mit zwei Schlägen erreichen können. Insgesamt haben wir auf diesen Bahnen fünf unter Par gespielt. Auf den restlichen Bahnen haben wir den Ball solide im Spiel gehalten und lagen nie in einer Lage, in der wir Stress hatten. Mit den Eisen und auf den Grüns haben wir noch einiges liegen lassen. Am Ende war es relativ entspannt.“
Für den 2:2-Zwischenstand sorgten die beiden anderen Vierer, die an Hösel gingen.
Christian Niesing war damit in der kurzen Mittagspause völlig einverstanden: „Nach dem Verlauf des Vormittags bin ich mit dem 2:2 sehr zufrieden und wir gehen positiv mit Spaß in die Einzel.“

 

Meister klar in Front

Im zweiten Halbfinale hatte sich der GC Mannheim-Viernheim eine gute Ausgangslage verschafft. Der Titelverteidiger gewann drei der vier Matches und nur Max Herter und Julian Baumeister brachten mit ihrem 3&2-Sieg gegen Nico Lang und Ferdinand Müller einen Zähler auf das Konto des GC Hubbelrath.
Den deutlichsten Sieg fuhren für Mannheim Wolfgang Glawe und Constantin Meier ein, die sich mit 5&4 gegen David Li und Florian Schmiedel durchsetzten.
„Wir haben viele Putts gelocht und die Fehler der Hubbelrather ausgenutzt“, war die kurze Zusammenfassung des Matchverlaufs, die Jugend-Nationalspieler Wolfang Glawe am Mittag gab.
Ted Long freute sich zwar über die Führung seines Teams, hatte aber die ganze Saison mit maximaler Spannung erlebt und war sich daher sicher: „Es wird gleich noch spannend. Aber mit der Führung bin ich zufrieden und wir werden weiter dran bleiben!“


Zwischenstand nach Vierern
Stuttgarter GC Solitude : GC Hösel     2:2
GC Hubbelrath : GC Mannheim-Viernheim     1:3

 
Ergebnisse der Einzel
Stuttgarter GC Solitude : GC Hösel     5:3
GC Hubbelrath : GC Mannheim-Viernheim     5,5:2,5

 

LIVESCORING FINALE

05.08.2019
1. Bundesliga Nord: Hubbelrather Herren ziehen ins Final Four, Damen verpassen knapp das Ticket

Der 5. Spieltag der 1. Bundesliga Nord im Golf Club Berlin-Wannsee war von vielen Teams mit Spannung erwartet worden. Bei den Damen spielten drei Mannschaften um die beiden Tickets für das Final Four und bei den Herren hatten sogar vier Teams die Chance an der finalen Teilnahme. Somit war Spannung pur geboten.

 

Am ersten Tag konnten sich die Hubbelrather Herren mit einem Schlag Vorsprung an die Tabellenspitze setzen.

 

Die Damen lagen nach den Vierern nur 3 Schläge hinter dem führenden Team. Somit war noch alles offen und die Entscheidung musste am Sonntag fallen.

 

Am Sonntag hatten sich die Herren des GC Hubbelrath wohl einiges vorgenommen. Als Tabellenführender in den Tag gestartet, wollten Sie diese Führung auch nicht mehr abgeben. Mit insgesamt -19 Schlägen unter Par in den Einzeln (Runden von -6; -5; -4; -3; -1; 0; 0) sicherten sie sich den Tagessieg und damit das Ticket für das Final Four.

 

Die Damen konnten am Sonntag die drei Schläge Rückstand auf den Hamburger GC nicht aufholen und somit ging das Final Four Ticket bei den Damen nach Hamburg, da auch die Berliner mit dem 2. Platz in der Tageswertung ihre Finalteilnahme absichern konnten.

 

Spannung verspricht auch das Final Four am 10. + 11. August im GC Gut Kaden bei Hamburg. Unterstützen Sie die Herren des GC Hubbelrath und erleben Sie Golfsport der Spitzenklasse einmal live.

 

21.07.2019
1. Bundesliga Nord: Hubbelrather Teams bleiben auf zweitem Tabellenplatz

Für den 4.Spieltag der 1. Bundesliga Nord hatte sich Hubbelrath bestens aufgestellt: Der gepflegte Golfplatz mit seinen treuen Grüns wurde allseits gelobt, die gastronomische Verpflegung lies nichts zu wünschen übrig und auch das Wetter spielte mit.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten insbesondere am Sonntag die Spielpartien und konnten die Erfolge, manchmal auch Misserfolge, der Teams hautnah miterleben.

Am Ende der zwei Tage und nach 36 Spielbahnen erreichten die Hubbelrather Damen einen mit Berlin-Wannsee geteilten zweiten Platz. Hamburg-Falkenstein belegte den ersten Platz mit nur einem Schlag Vorsprung. Im Gesamtklassement liegen die Damen damit weiter auf dem zweiten Platz der 1.Bundesliga Nord und haben berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in das Final Four.

Den Herren gelang die Verteidigung der Tabellenspitze leider nicht. Mit einem insgesamt vierten Platz im Endklassement hat das Hubbelrather Team noch „Luft nach oben“, belegt aber in der aktuellen Tabelle der 1. Bundeliga Nord immer noch den zweiten Rang.

Bleibt das Sammeln der Kräfte für den letzten Spieltag am 3./4. August zum Doppelspieltag der Damen und Herren in Berlin-Wannsee, um den Einzug in das Final Four (10./11. August) in Gut Kaden bei Hamburg. Die Ausgangsposition dafür ist gut!

Für Hubbelrath traten bei den Herren an: Maximilian Herter, Florian Schmiedel, Julian Baumeister, David Li, Johannes Lube, Cedric Otten, Ferdinand Weber, Tim Bombusch, Niklas Jacobi, Luis Obiols, Christian Hellweg. Kapitän: Manuel Friedrich.

Für Hubbelrath starteten bei den Damen: Antonia-Leonie Eberhard, Anna-Theresa Rottluff, Samantha Krug, Fenja Rengstorf, Katharina Rzepucha-Hlubek, Merle Kasperek, Sophie Witt, Asta Birna Magnusdottir. Kapitän: Chris Webers.

10.07.2019
2. Ausgabe der Clubnachrichten 2019

Informieren Sie sich wieder über Aktivitäten und Ereignisse im Golf Club Hubbelrath.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser umfangreichen Lektüre, die hier zum Download bereit steht.

 

Ihr Golf Team Hubbelrath

 

08.07.2019
Birkholz vor Sommer, Lichtenberg vor Lundberg

Knappes Rennen bei den Herren

Bei den Herren machte Martin Birkholz (Krefelder GC) am letzten Tag der IAM seinem Ruf einmal mehr alle Ehre und zeigte seine Kämpferqualitäten. Er spielte im direkten Duell mit dem auf Platz eins gestarteten Christian Sommer (GC Hubbelrath), der seine schmale Führung allerdings schon am ersten Grün abgeben musste. Es folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Spitzenspieler, das bis in die finale Phase der Runde andauerte. Nach einem Bogey von Birkholz an Bahn 15 standen beide Spieler gleichauf an der Spitze.

Und erst dann sollte sich das Blatt endgültig zugunsten des Krefelders wenden, denn der Hubbelrather Christian Sommer musste auf den Bahnen 16 und 17 drei entscheidende Schlagverluste hinnehmen, die sich unmöglich wieder aufholen lassen sollten. Birkholz selbst konnte auf der Finalrunde zwar keine Wiederholung seines Birdie-Feuerwerk vom Vortag zeigen. Dennoch reichte die 73 (+1) nicht nur für eine erfolgreiche Aufholjagd, sondern für einen handfesten internationalen Meistertitel!

Zweiter IAM-Titel für Lichtenberg

Mit einem Schlag Vorsprung gewinnt Susanne Lichtenberg (Krefelder GC) die Internationalen Amateurmeisterschaften der AK 50. Auf dem trockenen und dadurch sehr anspruchsvoll zu spielenden Turnierplatz, behauptet sie ihre am zweiten Turniertag erkämpfte Führung und verweist die heute ganz stark spielende Anja Lundberg (GC Neuhof) auf den zweiten Rang. Dabei hat Lundberg heute mit 77 Schlägen die beste Runde im Feld der Damen notiert und Lichtenbergs Vorsprung von stolzen sechs Schlägen auf einen Zähler reduzieren können.

Der GC Hubbelrath als austragender Club bekam von den Teilnehmern beste Noten. Auch die Siegerin Susanne Lichtenberg ist voll des Lobes: „Wir hatten hier eine sehr schöne und sportliche Atmosphäre. Der GC Hubbelrath hat alles getan, damit wir uns dort wohlfühlen. Und man merkt, dass der Club Turniere dieser Art regelmäßig austrägt. Es war wirklich sehr professionell und sehr schön."

In der Tat war Lichtenbergs Finish durch drei Bogeys und ein Doppelbogey mit empfindlichen Schlagverlusten versehen. Dabei ging Susanne Lichtenberg trotz allem mit zwei Schlägen Vorsprung auf die letzte Bahn und hätte diese zwei Schläge auch gehalten, wenn nicht ihr Bogey-Putt ausgelippt wäre. Die Rheinländerin siegt letztendlich mit 242 Schlägen (+26) vor Anja Lundberg mit 243 Schlägen (+27) und der Drittplatzierten Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) mit 244 Schlägen (+28).

Von ihrem Sieg ist Lichtenberg auch einige Zeit später noch überrascht: „Dass ich mit im Schnitt 80 Schlägen gewinne, hätte ich am Donnerstag nicht gedacht. Ich war doch überrascht, wie schwer sich der Platz darstellt. Aber auch unabhängig davon hatte ich nicht unbedingt Erwartungen an einen Sieg, ich wollte nur gerne ein gutes Turnier spielen.“ Mit dem Sieg gewinnt Lichtenberg den IAM AK 50-Titel nach 2015 nunmehr zum zweiten Mal.

Deutschland siegt im Nationen-Cup

Am Ende siegt der Krefelder mit 220 Schlägen (+4) vor Sommer mit 223 Schlägen (+7) und Rainer Gödeke (Aachener GC) mit 227 Schlägen (+11). Insgesamt ist es nach 2015 und 2016 das dritte Mal, dass Birkholz sich den IAM-Titel sichern kann. Neben den individuellen Wertungen wurde auch eine Nationenwertung ausgespielt. Hier gewinnt das Team Deutschland I (Birkholz, Schulte, Krieger) mit 303 Schlägen vor Deutschland II (Sachs, Schieffer, Schabram) mit 304 Schlägen und Schweden II (Lagerbaeck, Brandt, Wramas) mit 315 Schlägen.

Alle weiteren Informationen zur IAM finden Sie unter: www.golf.de/iam-ak-50

08.07.2019
Erfolgreiche Hubbelrather Jugend holt zweimal Gold und zweimal Bronze

Erfolgreiche Hubbelrather Jugend holt zweimal Gold und zweimal Bronze

Die regionalen und nationalen Erfolge der Hubbelrather Jugendspieler/innen und Mannschaften setzen sich auch 2019 fort:

Bei den regionalen Finals und gleichzeitig Ausscheidungen zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften gewannen die Mädchen im GLC Coesfeld der Altersklasse (AK) bis 14 Jahren die Goldmedaille mit den Spielerinnen Hannah Söllner, Lara Rieke, Mia Hammerschmid, Antonia Bohnen und Eva Pankraz. Der Vorsprung zu den Zweitplatzierten Mädchen aus dem GLC Köln-Refrath betrug 79 Schläge.

Und auch die Jungen konnten im GC Wasserburg Anholt glänzen: in der AK-16 startete mit Maximilian Wilms, Laurenz Ruf, David Schmitz, Kameron Lalee, David Richter, Justus-Finn Lüntz, Paul Cohausz und Luca Vogel ein starkes Team mit Siegambitionen. Nach 36 Bahnen lagen die Hubbelrather Jungen 22 Schläge vor dem DGC aus Ratingen und konnten sich ebenfalls die Goldmedaille sichern.

Die Hubbelrather Jungen der AK-18 mit dem Team Laurenz Meifels, Niklas Voß, Leon Heitz, Christian Hellweg, Noah Graf, Louis Haumann und Laurenz Rayermann erzielten in Wasserburg Anholt einen guten dritten Platz und gewannen damit Bronze.

Mit Jack Hallek, Fredrik Flick, Jonas Lalee, Enno Schwabe, Joshua van Kampen, Jan van Hees und Maximilian Piekarski gelang dem Jungen-Team der AK-14 ebenfalls der Gewinn der Bronzemedaille.

Wir gratulieren allen Teams, Trainern und Betreuern zu diesem Gemeinschaftserfolg und wünschen viel Glück bei den Deutschen Meisterschaften!

 

07.07.2019
Sommer bei den Herren Erster, Lichtenberg bei den Damen

Am zweiten Turniertag der IAM AK 50 arbeitet sich Susanne Lichtenberg an die Spitze der Damenwertung. Bei den Herren kann Lokalfavorit Christian Sommer seine Führung knapp behaupten.


An Tag zwei der Internationalen Amateurmeisterschaften der Senioren waren es die Damen, die mit dem frühen Startfenster auf die Runde gingen. Die amtierende Meisterin Sibylle Gabler (G&LC Berlin-Wannsee) ging als Führende in den „Moving Day“, konnte ihre starke Position allerdings nicht behaupten. Mit 87 Zählern auf der Scorekarte rutscht die Spitzenspielerin aus der Hauptstadt auf den geteilten fünften Platz ab und steht dort mit drei weiteren Spielerinnen (167; +23)

Lichtenberg übernimmt das Zepter

Dafür fand an diesem 6. Juli eine der absoluten Größen des AK 50-Feldes zur Topform zurück: Susanne Lichtenberg (Krefelder GC), die nach dem ersten Turniertag auf T5 stand, hat heute mit einer 77er Runde (+5) das bislang beste Ergebnis der Damenwertung gespielt und damit gezeigt, dass mit ihr immer zu rechnen ist. Mit insgesamt 160 Schlägen (+16) steht sie nunmehr an der Spitze des Leaderboards und geht als Führende in den morgigen Finaltag.

Auf den zweiten Platz hat sich Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) vorgespielt. Die hessische Spielerin wiederholte ihre gestrige 82 (+10) und steht mit 164 Zählern in einer einigermaßen aussichtsreichen Lauerposition. Auf dem dritten Platz liegen Anja Lundberg (GC Neuhof) und Beatriz Arenas (Guatemala) mit 166 Schlägen (+22)

Sommer bleibt in Führung - Birkholz holt auf

Im Feld der AK 50-Herren gelang es dem Lokalmatador Christian Sommer (GC Hubbelrath), seine Führung erfolgreich zu verteidigen. Dabei hat Sommer am Ende eine sehr farbenfrohe Scorekarte abgeben müssen. So wurden dem auf Tee 10 gestarteten Rheinländer zunächst echte Nehmerqualitäten abverlangt: von Bahn 14 bis Bahn 17 waren es ganze sechs Schlagverluste, die er zu verdauen hatte. Erst mit Bahn 18 - seiner neunten zu spielenden Bahn - gelang es Sommer, seinen Score mit einem Birdie zu stabilisieren.

Dank einer deutlich besseren Back Nine, die der Hubbelrather Spielführer mit „Zwei unter“ absolvierte, blieb es am Ende bei einer 75 (+3). Für das Turnier liegt Christian Sommer nun bei 146 Schlägen (+2) und ein alter Bekannter ist ihm dicht auf den Fersen: Martin Birkholz (Krefelder GC) spielte mit 70 Schlägen (-2) die bislang beste Runde des Turniers und schob sich damit im Leaderboard weit nach oben. Im Gesamt-Ranking liegt er bei 147 Schlägen (+3) - nur einen Zähler hinter dem Führenden.

Heißes Duell um den Sieg erwartet

Birkholz ist stets ein heißer Kandidat für den Turniersieg und Aufholjagden sind quasi seine Spezialität. Allein schon deshalb dürfen sich die Golfsport-Fans am morgigen Finaltag auf ein spannendes Duell an der Spitze freuen: Der derzeit knapp in Führung liegende Christian Sommer, der den Turnierplatz wie aus dem Effeff kennt, gegen Martin Birkholz, der aus gutem Grund als Serienmeister bezeichnet wird. Mit einigen - vielleicht schon vorentscheidenden - Schlägen Abstand stehen Rainer Gödeke (Aachener GC 1927) und Mats Dornell aus Schweden auf dem geteilten dritten Platz. Mit ihren jeweils 151 Zählern (+7) sind die beiden derzeit fünf Schläge von der Tabellenspitze entfernt.

Der Cut liegt bei den Herren bei +21 Schlägen und es werden am Finaltag 41 Senioren an den Start gehen. Bei den Damen liegt der Cut bei +31 - hier sind exakt 20 Spielerinnen für die dritte Turnierrunde qualifiziert. Der Kampf um die Internationalen Amateurmeisterschaften der AK 50 wird am 7. Juli ab 08:00 Uhr fortgeführt. Die Spielgruppen der Führenden gehen um 09:30 Uhr (Damen) und 09:50 Uhr (Herren) von Abschlag 1 auf die Runde. Zuschauer sind herzlich willkommen und der Eintritt ist frei!

Alle weiteren Informationen zur IAM finden Sie unter: www.golf.de/iam-ak-50

 

06.07.2019
Max Herter gewinnt IAM von Luxemburg

Ein toller Erfolg für den Mannschaftsspieler des GC Hubbelrath: Während in Hubbelrath die Internationale Amateurmeisterschaft (IAM) der Senioren bis Sonntag noch in vollem Gange ist, hat sich Max Herter bei der von Donnerstag bis Samstag im GC Luxemburg ausgetragenen IAM von Luxemburg den Meistertitel erkämpft. Nach soliden Runden von 68, 73 und 68 (gesamt 209) auf dem PAR 73 Course lag er am Ende drei Schläge vor dem Lokalmatadoren Liam Petit der mit Runden von 70, 72, 70 (gesamt 212) zwar immer nah an Max Herter dran war, aber seinen Heimvorteil am Ende gegen den stark aufspielenden Hubbelrather nicht ganz ausspielen konnte.

 

Alle weiteren Informationen zur IAM finden Sie unter: https://www.golf.de/publish/bilder/detail/11689

06.07.2019
Gabler und Sommer führen nach Tag 1

Am ersten Tag der Internationalen Amateurmeisterschaften der Senioren zeigt sich der Turnierplatz des GC Hubbelrath in Verteidigungsbereitschaft. Sibylle Gabler und Christian Sommer setzen sich an die Spitze des Feldes.


Ein sonniger und irgendwie frühlingshaft anmutender Auftakt der Internationalen Amateurmeisterschaften AK 50 war es, der die 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im GC Hubbelrath am 5. Juli erwartete. Ab 08:00 Uhr ging das Feld der Herren auf die Runde, angeführt von den - zumindest nominell - Spielstärksten im Feld. Hierzu dürfen aus deutscher Sicht Martin Birkholz (Krefelder GC; Stvg. +1,5) und Titelverteidiger Thomas Krieger (GC Heddesheim; Stvg. +0,4) gezählt werden. Mit ihnen auf der Runde ist an diesem ersten Turniertag der US-Amerikaner Mark Gardiner (Stvg. +1,5) gewesen.


Lokalfavorit ganz vorne


Allerdings konnte keiner der drei ein wirklich gutes Ergebnis zum Auftakt verbuchen. Stattdessen war es Lokalmatador Christian Sommer (Stvg. -0,1), der auf seinem Heimatplatz ein starkes Ausrufezeichen setzte. Als einziger Spieler im Feld gelang ihm an diesem ersten Tag des Wettbewerbs eine Unter-Par-Runde. Mit 71 Schlägen (-1) steht Sommer also an der Spitze des Leaderboards, gefolgt von den schlaggleichen Rainer Gödeke (Aachener GC 1927), Christian Schabram (Bochumer GC) und Ekkehart Schieffer (Bochumer GC), die ihre Runde mit jeweils 74 Schlägen (+2) absolviert haben.


Titelverteidigerin auf dem besten Weg


Das Feld der Damen wird nach dem ersten Turniertag von Sibylle Gabler (G&LC Berlin-Wannsee) angeführt. Die amtierende Meisterin spielte heute 80 Schläge (+8). Dabei musste sie mit Bogey-Bogey ein eher unglückliches Finish einstecken. Dem im Vorjahr gezeigten Start-Ziel-Sieg steht per heute dennoch nichts im Weg. Trotzdem musste Gabler um diesen obersten Platz des Leaderboards lange bangen. Die früh gestartete Berlinerin war nämlich bereits lange im Clubhaus und stand dort mit ihrem Score auf dem zweiten Rang.


Der Kampf um die Spitze wurde hingegen von zwei anderen Seniorinnen geführt: Lokalfavoritin Susanne Rayermann (GC Hubbelrath) kämpfte im Fernduell mit Gerda Preissing (Stuttgarter GC Solitude) um den ersten Platz. Dabei musste Rayermann, die an diesem ersten Turniertag lange das Leaderboard der Damen anführte, auf den Bahnen 15 und 16 insgesamt fünf Schlagverluste einstecken.


Am Ende kam dann auch noch ein Bogey auf Bahn 18 hinzu. Preissing ließ im Finish ebenfalls noch drei Schläge liegen, indem sie mit Bogey-Bogey-Bogey aus der Runde ging. Dafür konnte sich Preissing voll und ganz auf ihr Putt-Spiel verlassen. Beide Spielerinnen waren mit ihrem Auftakt mehr als glücklich und übernachten mit 81 Schlägen (+9) auf dem geteilten zweiten Platz.


Volles Starterfeld - langer Turniertag


Die spielstarken Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) und Susanne Lichtenberg (Krefelder GC) stehen mit ihren Scores von 82 beziehungsweise 83 Schlägen auf dem vierten und dem geteilten fünften Platz. Die einzige Plus-Handicapperin des Feldes, Beatriz Arenas aus Guatemala (Stvg. +0,2) liegt mit 89 Zählern auf dem geteilten 21. Rang.


Am zweite Turniertag startet das Feld der Damen ab 08:00 Uhr von den Abschlägen 1 und 10. Um 12:10 Uhr geht dann das zweite Spielerfeld mit dem Großteil der Herren auf die Runde. Die Wettervorhersage sagt bestes Golfwetter an und die Zuschauer auf dem wunderschönen Parkland-Course des GC Hubbelrath dürfen sich auf hoffentlich erstklassigen Golfsport und niedrige Scores freuen. Der Eintritt ist frei!


Alle weiteren Informationen zur IAM finden Sie unter: www.golf.de/iam-ak-50

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