08.10.2019
3. Ausgabe der Clubnachrichten 2019

Informieren Sie sich wieder über Aktivitäten und Ereignisse im Golf Club Hubbelrath.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser umfangreichen Lektüre, die hier zum Download bereit steht.

 

Ihr Golf Team Hubbelrath

 

03.10.2019
St. Martins-Turnier und Martinsgans-Essen am 3. November 2019

Liebe Mitglieder,

 

wieder einmal neigt sich die Golfsaison dem Ende zu und das alljährliche St. Martins-Turnier mit anschließendem Martinsgans-Essen beschreibt das Ende des Wettspieljahres. Wir würden uns freuen, Sie zahlreich zu diesem traditionellen Anlass persönlich begrüßen zu dürfen.

 

Gespielt wird an diesem Tag ein Chapman-Vierer nach Stableford. Der Spieltag beginnt um 10:30 Uhr mit einem Kanonenstart. Die Turnieranmeldung erbitten wir durch Eintragung in die Meldeliste am Turnierbrett. Bitte beachten Sie den Meldeschluss am Donnerstag, den 31. Oktober 2019. Das Nenngeld beträgt ohne Abendessen für Erwachsene € 15,00 und Jugendliche € 5,00

 

Im Rahmen der Abendveranstaltung findet die Siegerehrung der Turnierteilnehmer statt.

 

Verbindliche Anmeldungen zum Abendessen – auch Nicht-Turnierteilnehmer sind herzlich willkommen – erbitten wir auch von den Turnierteilnehmern ausschließlich schriftlich über dieses Formular eingehend bis zum 31. Oktober 2019 in der Club-Gastronomie.

 

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung.

 

14.09.2019
Eva Pankraz ist NRW Meisterin der Altersklasse 12!

Am 07.09.2018 fand auf der Golfanlage Clostermanns Hof das Ranglistenturnier III / zgl. NRW-Meisterschaften der Jugend AK 12 statt. Hierbei handelte es sich um ein 18 Löcher ausgetragenes vorgabewirksames Turnier im Zählspielmodus. Bei der teilweise vorherrschenden Aufregung der noch jungen Turnierteilnehmer, waren die angetretenen Nachwuchsspieler/innen aus dem GC Hubbelrath stolz über ihre erzielten Ergebnisse.

 

Ganz besonders die 12jährige Eva Pankraz, die mit 83 Bruttopunkten und einem Hcp von -7,7, den Siegerpokal in Empfang nehmen durfte! NRW-Meisterin AK 12 - super Leistung!

 

Mia Carlotta Hammerschmid belegte mit 84 Bruttopunkten den 2. Platz und Lara Rieke mit 85 Bruttopunkten schaffte es auf den 3. Platz.

Gratulation an die Hubbelrather Jugend, die Dank ihres fleißigen Jugendtrainings die Früchte einer guten Platzierung einheimsen konnten.

01.09.2019
Die neuen Hubbelrather Clubmeister 2019 stehen fest

Zu den diesjährigen Clubmeisterschaften vom 31.8.-1.9.2019 traten bei sonnigem bis heiterem Wetter 90 Spielerinnen und Spieler in mehreren Kategorien an.

 

Vom „Youngstar“ bis zum „Senior“ waren alle Altersklassen vertreten und stellten sich der Herausforderung. Die Youngstars der Altersklasse AK -10 und AK -12 begannen schon am Freitag mit einem Zählspiel nach Stableford, während die Damen / Herren, Jungseniorinnen / Jungsenioren, Mädchen / Jungen AK14/AK16/AK18, Seniorinnen / Senioren entweder zwei Runden Zählspiel oder eine Kombination aus Zähl- und Lochwettspiel ausspielten.

 

Gestartet wurde um 8:30 Uhr, hintereinander weg vom Tee 1 auf dem Ost- wie Westplatz.

 

Beide Plätze zeigten sich von ihrer besten Seite, ein großer Dank geht an unser Greenkeeping-Team für den Einsatz im Morgengrauen und die gute Platzvorbereitung!

 

Im Rahmen der Siegerehrung, vorgenommen von Präsident Dr. O. Huth und Vorstand C. Sommer, konnten folgende Spieler und Spielerinnen die begehrten Silberpreise mit nach Hause nehmen:

 

Brutto AK 10 Jungen

Felix Piekarski

Brutto AK 12 Jungen

Christopher Schönknecht

Brutto AK 14 Mädchen

Lara Rieke

Brutto AK 14 Jungen

Fredrik Maximilian Flick

Brutto AK 16 Mädchen

Charlot Schönknecht

Brutto AK 16 Jungen

David Richter

Brutto AK 18 Jungen

Christian Hellwig

Brutto AK 30 Damen

Stephanie Schlenker

Brutto AK 30 Herren

Ingo Rieke

Brutto AK 50 Damen

Natalie Mekelburger

Brutto AK 50 Herren

Christian Sommer

Brutto AK 65 Damen

Barbara Fischer

Brutto AK 65 Herren

Dr. Rolf Kämmerling

Clubmeister Damen

Lochspiel: Samantha Krug

Clubmeister Herren

Lochspiel: Ferdinand Weber

 

Wir gratulieren allen Siegern und Siegerinnen zu ihrem Titel!

12.08.2019
Stuttgart ist Deutscher Mannschaftsmeister 2019, Hubbelrath Vizemeister

Final Four 2019

 

Das Ende eines gelungenen Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi ist für Athleten und Zuschauer gleichermaßen spannend. Den Titel sichert sich der Stuttgarter GC Solitude mit einem Sieg über den GC Hubbelrath. Bronze holt erst nach Stechen der GC Hösel.


Alveslohe – Der Stuttgarter GC Solitude war mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen. Am Nachmittag sah es relativ früh in den Einzeln schon sehr gut für die Männer um Trainer Peter Wolfenstetter aus.
Am Ende fiel der Sieg mit 8:4 deutlich aus. Für Roland Becker, den Trainer des geschlagenen Teams war diese Niederlage aber kein Beinbruch, denn Becker anerkannte, dass Stuttgart über die Saison gesehen und auch hier im großen Finalturnier überragende Leistungen abgeliefert hatte: „Wir waren heute definitiv nicht gut genug, um Stuttgart zu schlagen. Stuttgart hat richtig gut gespielt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Und dann reicht es nicht. Stuttgart hat die Südstaffel dominiert, haben die beste Saison gespielt und sind verdient Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich bin froh, die Silbermedaille zu gewinnen, auch wenn es für mich fast ein neues Gefühl ist. Das hatten wir schon lange nicht mehr.“

Unmittelbar nach dem letzten Putt rang der neue Meistertrainer Peter Wolfenstetter, der zum ersten Mal mit einem Team einen Titel gewinnen konnte, nachdem er mit einzelnen Athleten seit vielen Jahren sehr erfolgreich ist, um Worte, war aber im Moment des großen Triumphes sichtlich gerührt: „Für mein Team ist das eine geile Nummer. Diese Saison hätte es nicht besser laufen können. Ich freue mich auch für alle, die im Hintergrund mitmischen, allen voran natürlich Kapitän Ingmar Peitz. Das war hier ein richtig toller Event und es macht richtig Bock, hier zu sein. Max Eichmeier haben wir heute gegen Nico von Dellingshausen gestellt und ihm gesagt, dass er heute berühmt werden kann. Wir wissen alle, dass Nicolai sensationell Golf spielen kann. Gegen so einen Spieler bestehen zu können, war für Max Eichmeier schon wert, anschließend in den Teich zu fliegen. Dieser Meistertitel macht mir richtig  Freude, weil wir versucht haben, es mit System durchzuziehen und es hat uns alles in die Karten gespielt.“

Bronze nach Stechen

Der Kampf um die Bronzemedaille verlief deutlich spannender und musste im Stechen entschieden werden, nachdem sich in den regulären Matches ein 6:6 ergeben hatte.
Schon die Vierer am Vormittag waren alle bis zum 18. Grün gegangen und trotzdem führte der GC Mannheim-Viernheim mit 3:1.
In den Einzeln lieferte Hösel dann aber mächtig ab. Die ersten drei Punkte gingen nach Ratingen wobei Jannik de Bruyn mit seinem 5&3-Sieg gegen Constantin Meier das klarste Ergebnis erzielte.
Am Ende lief es auf das letzte Match hinaus. Wenn Christopher Huvermann hier gegen Marc Hammer die Oberhand behalten würde, wäre ein Stechen perfekt.
Und tatsächlich: Der Spieler aus dem Ruhrgebiet kämpfte verbissen, um seine Führung ins Ziel zu bringen. Huvermann musste einmal sogar Schuh und Socken ausziehen, weil sein Ball so dicht am Wasser zu liegen kam, dass er ansonsten keinen Stand gefunden hätte.
Mit 2auf holte der Routinier den nötigen Punkt.
Im Stechen behielt der letztjährige Bronzemedaillengewinner die Oberhand über den Titelverteidiger, der nach der Meisterschaft 2018 mit leeren Händen nach Hause reisen wird.

Christian Niesing, der Coach des GC Hösel war mit dem zweiten Edelmetall in Folge mehr als zufrieden: „Das war ein tolles Match und den ganzen Tag super spannend. Auch das Stechen war megaspannend. Es war alles drin, was den Sport ausmacht. Spannung und Vollgas-Emotionen. Es war toll, mit unseren Fans zu feiern. Die Veranstaltung ist vom DGV super gut organisiert. Die Organisation schafft es, dass die Spieler ausgelassen feiern können. Zweimal Bronze hintereinander – das hat schon was!“

Vierer am Vormittag

Im Finale um den Titel Deutscher Mannschaftsmeister war nach den Vierern bei den Herren noch gar nichts entschieden, auch wenn der Stuttgarter GC Solitude mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen war.
Nicolai von Dellingshausen ist nach seinem hervorragenden Ergebnis auf der Challenge Tour direkt aus Dänemark nach Alveslohe gekommen, um seinem Team vom GC Hubbelrath zu helfen. In Silkeborg hatte der Rheinländer mit Platz fünf ein Ausrufezeichen gesetzt. Seinen Vierer an der Seite von David Li musste der Profi aber gegen das ganz starke Zwillingspaar Max und Alexander Herrmann verloren geben. Die Stuttgarter setzten sich mit 2&1 durch. Zwischenzeitlich sah es sogar noch klarer aus, denn nach einem Zwischenspurt zum Beginn der Backnine führten die Bayern im Schwabendress schon dormi 4auf.
Den ersten Punkt für Solitude holten Yannick Schütz und der Engländer Max O´Hagen. In einem echten Spitzenmatch gegen Max Herter und Julian Baumeister lagen die Stuttgarter nie in Rückstand, konnten sich aber auch nie absetzen. Es stand ständig Spitz auf Knopf. Letztlich reichte es aber doch für einen 1auf-Sieg.
Christian Hellwig und Niklas Jacobi gingen für Hubbelrath vom Start weg in Führung, konnten aber nicht nachlegen. Auch dieses Match ging nervenaufreibend hin und her, so dass sich nie eine Tendenz ablesen ließ, wer den Punkt am Ende für sich verbuchen können würde. Als Max Holzwarth und Nick Mattner auf dem 17. Grün zum wiederholten Mal mit 1auf in Führung gingen, war die letzte Wende geschafft. Hubbelrath konnte nicht wieder ausgleichen und so holte sich Solitude mit 1auf den Punkt.
Das einzige Match, in dem es nie einen Führungswechsel gab, ging an den mehrfachen Sieger der KRAMSKI DGL. Cedric Otten spielte an der Seite von Johannes Lube so stark, dass Jonas Kugel und Benedikt Thalmayr zwar nicht unter die Räder kamen, aber auch nie wirklich Druck aufbauen konnten. Mit 2&1 steht der Sieg für Hubbelrath in den Büchern.

Kleines Finale

Im Kleinen Finale zwischen den GC Mannheim-Viernheim und dem GC Hösel gab es im ersten Vierer ein sehenswertes Duell. Nationalspieler Jannik de Bruyn lieferte sich an der Seite des Deutschen Meisters Ü30 Marcel Zillekens ein heißes Duell mit Hurly Long und Wolfgang Glawe. Auf der Frontnine neigte sich die Waage zu Gunsten des GC Hösel, als es zwischenzeitlich 2auf für die Ratinger stand. An der Kreuzung auf die Backnine drehte sich das Bild und die Mannheimer übernahmen die Führung, konnten aber ebenfalls nicht weiter davonziehen als 2auf. Nervenstark kämpften sich de Bruyn und Zillekens zurück und so wurde das Match am Ende leistungsgerecht geteilt.
Ebenfalls keinen Sieger fand das Match zwischen Tim Tillmanns und Julian Hausweiler für den GC Hösel sowie Youngster Paul Ulmrich und Max Mayridl für  Mannheim. Anfangs hatten die Höseler leichte Vorteile, konnten ihre Führung aber nicht zwingend ausbauen.
Spannend hin und her ging es bei dem Duell, das als zweites auf die Runde gestartet war. Marcus Toennessen und Jonas Baumgartner lieferten Marc Hammer und Nico Lang einen tollen Kampf. Mal führte Hösel, mal Mannheim. Lochgewinne auf den Bahnen 14 und 15 ließen die Mannheimer aus einem Rückstand eine Führung machen, die sie dann auch nicht wieder abgaben und letztlich mit 2auf den Sieg feiern durften.
Noch öfter wechselte die Führung in dem zweiten Match, das Mannheim gewinnen konnte. Friedrich van der Hamm und Ferdinand Müller spielten gegen Nick Spillmann und Philipp Pakosch absolut auf Augenhöhe. Entweder stand es all square oder eine Seite lag maximal mit 1auf in Front. IN diesem bunten Wechselspiel hatten die Spieler von Coach Ted Long im richtigen Moment zum dritten Mal die Führung übernommen – nämlich auf dem 18. Grün zum 1auf-Sieg.

Ergebnisse
Finale      
Vierer      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     3:1
Einzel      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     5:3
Endstand      
Stuttgarter GC Solitude : GC Hubbelrath     8:4
       
       
Kleines Finale      
Vierer      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     1:3
Einzel      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     5:3
Endstand      
GC Hösel : GC Mannheim-Viernheim     6:6
Stechen 2:1 für Hösel

11.08.2019
Solitude und Hubbelrath im Finale

Das Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi beginnt mit Halbfinals, die auf Gut Kaden von durchaus lebhaftem Wind und auch sehr heftigen Regenschauern begleitet werden. Den Einzug ins Finale feiern nach überaus spannenden Matches der Stuttgarter GC Solitude und der GC Hubbelrath.

Alveslohe – Es wird neue Deutsche Mannschaftsmeister geben! Sowohl bei den Herren, wie auch bei den Damen mussten die Titelverteidiger Niederlagen einstecken. Die Halbfinals der Herren hielten, was sie an Spannung schon im Voraus versprochen hatten. Der amtierende Deutsche Meister traf auf seinen mehrmaligen Vorgänger. Mannheim-Viernheim legte in den Vierern gut vor, konnte den 3:1-Vorsprung aber nicht ins Ziel retten und unterlag dem Team aus Düsseldorf mit 5,5:6,5.
Roland Becker, der als Trainerfuchs schon mehrfach die Mannschaft des GC Hubbelrath zur Meisterschaft geführt hatte, strahlte nach dem Halbfinalsieg seiner Jungs besonders glücklich: „Es war sehr eng. Es kamen relativ schnell viele gute Ergebnisse, gerade gegen die sehr starken Mannheimer. Das hat uns geholfen, eine positive Energie zu bekommen. Keiner ist nach hinten weggegangen. Wir freuen uns auf das Duell gegen Stuttgart!“
Teilweise waren die Duelle auf überragendem Niveau. Julian Baumeister feuerte gegen Hurly Long im ersten Einzel ein Feuerwerk an Zauberschlägen ab und lag nach seinem mehr als beeindruckenden Eagle-Birdie-Birdie-Birdie-Start schnell 4auf. Anschließend holte der Profi, der die Pro Golf Tour dominiert, Loch für Loch auf, schaffte es aber nicht mehr ganz, das Blatt noch zu drehen, obwohl er selbst nur ein Bogey notierte und auch sechs Birdies unterbringen konnte.
„Das war ein Wahnsinns-Match und hat extrem viel Spaß gemacht. Ich habe mein beste Golf gespielt, musste dann aber echt kämpfen, um den Vorsprung über die Runde zu bringen. Ich freue mich auf das Finale“, jubelte Julian Baumeister nach diesem großen Match, das er mit 2&1 gewinnen konnte.
Ganz glatte Siege fuhren Christian Hellwig und Cedric Otten ein. Hellwig setzte sich mit 6&5 gegen Max Reiß durch, während Otten es mit 7&6 gegen Max Mayridl noch klarer machte. „Meine Abschläge waren heute sehr gut und auch die Eisen habe ich oft an den Pin gehauen. Ich freue mich einfach riesig, im Finale zu sein. Wir haben alle richtig Lust auf morgen“, war Cedric Otten fast schon euphorisch.
Da auch Max Herter mit 3&2 gegen Ferdinand Müller gewann und Niklas Jacobi auf dem 18. Grün mit 1auf über Nico Lang triumphierte, reicht der halbe Punkt, den Johannes Lube gegen Marc Hammer erstritt, um den Finaleinzug klar zu machen.
Ted Long hatte seine beiden Youngster in den beiden letzten Einzel aufgestellt und war auf den Nachwuchs nachher sehr stolz. Paul Ulmrich, der demnächst erst 15 Jahre alt wird, setzte sich mit 3&2 gegen Florian Schmiedel durch. Wolfgang Glawe lieferte sich als 16-Jähriger ein großes Match gegen David Li und hatte gute Aussichten, einen Punkt für Mannheim zu erspielen, als die Nachricht kam, dass Hubbelrath nicht mein einzuholen ist.
„Wir haben heute super gespielt, aber nach meiner Ansicht stehen die beiden besten Mannschaften im Finale. Das Duell gegen Hubbelrath war Klasse und auf höchstem Niveau. Auf unsere beiden jungen Leute bin ich sehr stolz. Wie die beiden sich unter Druck verkauft haben, das ist ein Traum für einen Trainer. Ich kann trotz der Niederlage gut schlafen, denn wir haben alles gegeben“, zollte Ted Long seinem Team viel Respekt für die Leistung.

 

Stuttgart marschiert

Die Südstaffel der 1. Bundesliga haben die Herren des Stuttgarter GC dominiert. Gegen den Tabellenzweiten der Nordstaffel hatten die Schwaben aber mächtig zu kämpfen, ehe der Finaleinzug gefeiert werden konnte.
In den Vierern hatte beide Teams absolut auf Augenhöhe gespielt. Dennoch lag am Nachmittag früh viel Druck beim GC Hösel, denn Yannick Schütz setzte sich mit 4&3 gegen Marcus Toennessen durch. „Ich bin früh tief gegangen und konnte gleich ein Zeichen setzen. Danach habe ich wenige Fehler gemacht und ähnlich gespielt wie schon heute Vormittag im Vierer. Ich habe viele Bahnen und die Grüns gut getroffen. Dazu kam noch, dass der Putter heiß wurde. Es war ein richtig gutes Match“, war der Schwabe mit seinem Tag rundum happy.
Max O´Hagen, mit dem Schütz schon im Vierer prächtig performt hatte, legte ebenfalls im Einzel stark nach. Gegen Tim Bertenbreiter ließ der Engländer, der seit September 2018 für den Stuttgarter GC antritt, nichts anbrennen und gewann glatt mit 6&5.
Nick Mattner gewann sein Duell gegen den Deutschen Meister Ü30. Marcel Zillekens kämpfte zwar groß, zog mit 4&2 aber doch den Kürzeren.
Noch enger war es in dem Match zwischen Nationalspieler Alexander Herrmann gegen Christopher Huvermann. Der Bayer im Schwaben-Dress gewann auf dem 18. Grün mit 1auf, so dass Stuttgart nur noch ein halber Punkt fehlte, um den Finaleinzug zu feiern.
Diesen halben Punkt sicherte Max Herrmann für Solitude. Der Zwillingsbruder von Alexander lieferte sich ein absolut sehenswertes Duell mit Jonas Baumgartner. Der 16-jährige Jugend-Nationalspieler feuerte mit dem Bayern wechselseitig Klasseschläge ab und so war es fast logisch, dass dieses Match geteilt wurde.
Für Hösel reichten die Siege von Jannik de Bruyn und Nick Spillmann in den späten Matches somit nicht mehr, der Übermacht aus dem Süden erfolgreich zu trotzen.
Christian Niesing war trotz der Niederlage nicht übermäßig enttäuscht: „Am Anfang lagen wir schnell hinten. Ich bin dann durch die Reihen gegangen und habe jedem Spieler einzeln in die Augen geschaut und gesagt, wo wir die Punkte machen und dass ich fest an unser Team glaube. Es hat dann erst ganz spät nicht mehr alles gepasst. Gegen Stuttgart kann man verlieren, das ist ganz klar. Verlieren ist nie schön, aber ich bin nicht unzufrieden und wir sind jetzt geil auf Bronze!“
Der Trainer des Stuttgarter GC Solitude sah nach diesem engen Duell glücklich, aber auch geschafft aus. „Es war unglaublich eng. Die Truppe von Christian Niesing hat ein tolles Match geliefert. Wir waren am Anfang vorweg, aber dann ist es trotzdem sehr eng geworden. Wir hatten sicher auch das glücklichere Ende, aber meine Jungs haben wirklich sehr gut performt. Das war ein Kampf bis zum Ende. Alle haben voll mitgezogen und deshalb hat sich das Blatt für uns gedreht. Wir stehen jetzt zum ersten Mal im Finale und wissen, dass Roland Becker mit seiner Truppe bärenstark ist. Wir werden versuchen, Hubbelrath morgen ein bisschen zu ärgern und schauen, was dabei am Ende herauskommt“, sprühte der Schwaben-Coach vor Vorfreude auf den Finaltag.

 

Vierer am Vormittag

Nach den Vierern war in den Halbfinal-Begegnungen der Herren noch nichts entschieden. Im Duell zwischen Stuttgart und Hösel stand es 2:2, während Titelverteidiger Mannheim-Viernheim sich gegen den mehrfachen Meister aus Düsseldorf-Hubbelrath mit einer 3:1-Führung für die Einzel am Nachmittag positioniert.
Peter Wolfenstetter, der Coach des Stuttgarter GC war nach dem Vormittag zufrieden: „Ich bin mit dem 2:2 happy! Wir haben aus den Vierern keinen Rückstand!“
Zwei Vierer gingen klar an die Schwaben. Zunächst fegten Yannick Schütz und Max O´Hagen mit 6&5 über Marcus Tonnessen und Julian Hausweiler hinweg.
Die Herrmann-Zwillinge Max und Alexander wurden ihrer Favoritenrollen gegen Jonas Baumgartner und Christopher Huvermann mit 4&3 mehr als gerecht. Nationalspieler Alexander Herrmann: „Wir haben vor allem auf den Par-5-Bahnen sehr gut gespielt und die Grüns immer mit zwei Schlägen erreichen können. Insgesamt haben wir auf diesen Bahnen fünf unter Par gespielt. Auf den restlichen Bahnen haben wir den Ball solide im Spiel gehalten und lagen nie in einer Lage, in der wir Stress hatten. Mit den Eisen und auf den Grüns haben wir noch einiges liegen lassen. Am Ende war es relativ entspannt.“
Für den 2:2-Zwischenstand sorgten die beiden anderen Vierer, die an Hösel gingen.
Christian Niesing war damit in der kurzen Mittagspause völlig einverstanden: „Nach dem Verlauf des Vormittags bin ich mit dem 2:2 sehr zufrieden und wir gehen positiv mit Spaß in die Einzel.“

 

Meister klar in Front

Im zweiten Halbfinale hatte sich der GC Mannheim-Viernheim eine gute Ausgangslage verschafft. Der Titelverteidiger gewann drei der vier Matches und nur Max Herter und Julian Baumeister brachten mit ihrem 3&2-Sieg gegen Nico Lang und Ferdinand Müller einen Zähler auf das Konto des GC Hubbelrath.
Den deutlichsten Sieg fuhren für Mannheim Wolfgang Glawe und Constantin Meier ein, die sich mit 5&4 gegen David Li und Florian Schmiedel durchsetzten.
„Wir haben viele Putts gelocht und die Fehler der Hubbelrather ausgenutzt“, war die kurze Zusammenfassung des Matchverlaufs, die Jugend-Nationalspieler Wolfang Glawe am Mittag gab.
Ted Long freute sich zwar über die Führung seines Teams, hatte aber die ganze Saison mit maximaler Spannung erlebt und war sich daher sicher: „Es wird gleich noch spannend. Aber mit der Führung bin ich zufrieden und wir werden weiter dran bleiben!“


Zwischenstand nach Vierern
Stuttgarter GC Solitude : GC Hösel     2:2
GC Hubbelrath : GC Mannheim-Viernheim     1:3

 
Ergebnisse der Einzel
Stuttgarter GC Solitude : GC Hösel     5:3
GC Hubbelrath : GC Mannheim-Viernheim     5,5:2,5

 

LIVESCORING FINALE

05.08.2019
1. Bundesliga Nord: Hubbelrather Herren ziehen ins Final Four, Damen verpassen knapp das Ticket

Der 5. Spieltag der 1. Bundesliga Nord im Golf Club Berlin-Wannsee war von vielen Teams mit Spannung erwartet worden. Bei den Damen spielten drei Mannschaften um die beiden Tickets für das Final Four und bei den Herren hatten sogar vier Teams die Chance an der finalen Teilnahme. Somit war Spannung pur geboten.

 

Am ersten Tag konnten sich die Hubbelrather Herren mit einem Schlag Vorsprung an die Tabellenspitze setzen.

 

Die Damen lagen nach den Vierern nur 3 Schläge hinter dem führenden Team. Somit war noch alles offen und die Entscheidung musste am Sonntag fallen.

 

Am Sonntag hatten sich die Herren des GC Hubbelrath wohl einiges vorgenommen. Als Tabellenführender in den Tag gestartet, wollten Sie diese Führung auch nicht mehr abgeben. Mit insgesamt -19 Schlägen unter Par in den Einzeln (Runden von -6; -5; -4; -3; -1; 0; 0) sicherten sie sich den Tagessieg und damit das Ticket für das Final Four.

 

Die Damen konnten am Sonntag die drei Schläge Rückstand auf den Hamburger GC nicht aufholen und somit ging das Final Four Ticket bei den Damen nach Hamburg, da auch die Berliner mit dem 2. Platz in der Tageswertung ihre Finalteilnahme absichern konnten.

 

Spannung verspricht auch das Final Four am 10. + 11. August im GC Gut Kaden bei Hamburg. Unterstützen Sie die Herren des GC Hubbelrath und erleben Sie Golfsport der Spitzenklasse einmal live.

 

21.07.2019
1. Bundesliga Nord: Hubbelrather Teams bleiben auf zweitem Tabellenplatz

Für den 4.Spieltag der 1. Bundesliga Nord hatte sich Hubbelrath bestens aufgestellt: Der gepflegte Golfplatz mit seinen treuen Grüns wurde allseits gelobt, die gastronomische Verpflegung lies nichts zu wünschen übrig und auch das Wetter spielte mit.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten insbesondere am Sonntag die Spielpartien und konnten die Erfolge, manchmal auch Misserfolge, der Teams hautnah miterleben.

Am Ende der zwei Tage und nach 36 Spielbahnen erreichten die Hubbelrather Damen einen mit Berlin-Wannsee geteilten zweiten Platz. Hamburg-Falkenstein belegte den ersten Platz mit nur einem Schlag Vorsprung. Im Gesamtklassement liegen die Damen damit weiter auf dem zweiten Platz der 1.Bundesliga Nord und haben berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in das Final Four.

Den Herren gelang die Verteidigung der Tabellenspitze leider nicht. Mit einem insgesamt vierten Platz im Endklassement hat das Hubbelrather Team noch „Luft nach oben“, belegt aber in der aktuellen Tabelle der 1. Bundeliga Nord immer noch den zweiten Rang.

Bleibt das Sammeln der Kräfte für den letzten Spieltag am 3./4. August zum Doppelspieltag der Damen und Herren in Berlin-Wannsee, um den Einzug in das Final Four (10./11. August) in Gut Kaden bei Hamburg. Die Ausgangsposition dafür ist gut!

Für Hubbelrath traten bei den Herren an: Maximilian Herter, Florian Schmiedel, Julian Baumeister, David Li, Johannes Lube, Cedric Otten, Ferdinand Weber, Tim Bombusch, Niklas Jacobi, Luis Obiols, Christian Hellweg. Kapitän: Manuel Friedrich.

Für Hubbelrath starteten bei den Damen: Antonia-Leonie Eberhard, Anna-Theresa Rottluff, Samantha Krug, Fenja Rengstorf, Katharina Rzepucha-Hlubek, Merle Kasperek, Sophie Witt, Asta Birna Magnusdottir. Kapitän: Chris Webers.

10.07.2019
2. Ausgabe der Clubnachrichten 2019

Informieren Sie sich wieder über Aktivitäten und Ereignisse im Golf Club Hubbelrath.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser umfangreichen Lektüre, die hier zum Download bereit steht.

 

Ihr Golf Team Hubbelrath

 

08.07.2019
Birkholz vor Sommer, Lichtenberg vor Lundberg

Knappes Rennen bei den Herren

Bei den Herren machte Martin Birkholz (Krefelder GC) am letzten Tag der IAM seinem Ruf einmal mehr alle Ehre und zeigte seine Kämpferqualitäten. Er spielte im direkten Duell mit dem auf Platz eins gestarteten Christian Sommer (GC Hubbelrath), der seine schmale Führung allerdings schon am ersten Grün abgeben musste. Es folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Spitzenspieler, das bis in die finale Phase der Runde andauerte. Nach einem Bogey von Birkholz an Bahn 15 standen beide Spieler gleichauf an der Spitze.

Und erst dann sollte sich das Blatt endgültig zugunsten des Krefelders wenden, denn der Hubbelrather Christian Sommer musste auf den Bahnen 16 und 17 drei entscheidende Schlagverluste hinnehmen, die sich unmöglich wieder aufholen lassen sollten. Birkholz selbst konnte auf der Finalrunde zwar keine Wiederholung seines Birdie-Feuerwerk vom Vortag zeigen. Dennoch reichte die 73 (+1) nicht nur für eine erfolgreiche Aufholjagd, sondern für einen handfesten internationalen Meistertitel!

Zweiter IAM-Titel für Lichtenberg

Mit einem Schlag Vorsprung gewinnt Susanne Lichtenberg (Krefelder GC) die Internationalen Amateurmeisterschaften der AK 50. Auf dem trockenen und dadurch sehr anspruchsvoll zu spielenden Turnierplatz, behauptet sie ihre am zweiten Turniertag erkämpfte Führung und verweist die heute ganz stark spielende Anja Lundberg (GC Neuhof) auf den zweiten Rang. Dabei hat Lundberg heute mit 77 Schlägen die beste Runde im Feld der Damen notiert und Lichtenbergs Vorsprung von stolzen sechs Schlägen auf einen Zähler reduzieren können.

Der GC Hubbelrath als austragender Club bekam von den Teilnehmern beste Noten. Auch die Siegerin Susanne Lichtenberg ist voll des Lobes: „Wir hatten hier eine sehr schöne und sportliche Atmosphäre. Der GC Hubbelrath hat alles getan, damit wir uns dort wohlfühlen. Und man merkt, dass der Club Turniere dieser Art regelmäßig austrägt. Es war wirklich sehr professionell und sehr schön."

In der Tat war Lichtenbergs Finish durch drei Bogeys und ein Doppelbogey mit empfindlichen Schlagverlusten versehen. Dabei ging Susanne Lichtenberg trotz allem mit zwei Schlägen Vorsprung auf die letzte Bahn und hätte diese zwei Schläge auch gehalten, wenn nicht ihr Bogey-Putt ausgelippt wäre. Die Rheinländerin siegt letztendlich mit 242 Schlägen (+26) vor Anja Lundberg mit 243 Schlägen (+27) und der Drittplatzierten Stephanie Kiefer (G&LC Kronberg) mit 244 Schlägen (+28).

Von ihrem Sieg ist Lichtenberg auch einige Zeit später noch überrascht: „Dass ich mit im Schnitt 80 Schlägen gewinne, hätte ich am Donnerstag nicht gedacht. Ich war doch überrascht, wie schwer sich der Platz darstellt. Aber auch unabhängig davon hatte ich nicht unbedingt Erwartungen an einen Sieg, ich wollte nur gerne ein gutes Turnier spielen.“ Mit dem Sieg gewinnt Lichtenberg den IAM AK 50-Titel nach 2015 nunmehr zum zweiten Mal.

Deutschland siegt im Nationen-Cup

Am Ende siegt der Krefelder mit 220 Schlägen (+4) vor Sommer mit 223 Schlägen (+7) und Rainer Gödeke (Aachener GC) mit 227 Schlägen (+11). Insgesamt ist es nach 2015 und 2016 das dritte Mal, dass Birkholz sich den IAM-Titel sichern kann. Neben den individuellen Wertungen wurde auch eine Nationenwertung ausgespielt. Hier gewinnt das Team Deutschland I (Birkholz, Schulte, Krieger) mit 303 Schlägen vor Deutschland II (Sachs, Schieffer, Schabram) mit 304 Schlägen und Schweden II (Lagerbaeck, Brandt, Wramas) mit 315 Schlägen.

Alle weiteren Informationen zur IAM finden Sie unter: www.golf.de/iam-ak-50

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